Navigation

WÄDENSWIL  
 

Willkommen bei den Grünliberalen Wädenswil

Wir setzen uns ein für ein Wädenswil voller Lebensfreude. Erreichen wollen wir dies unter dem Primat der Ökologie mit

  • gesunden Finanzen,
  • individuelle Freiheit und
  • Förderung der Eigenverantwortung.

Für ein ökologisches liberales Wädenswil.

Nächste Mitgliederversammlung der GLP Wädenswil

Am 6.6. um 20 Uhr findet die jährliche Generalversammlung der GLP Wädenswil im Hotel Engel (Höllensäli im Parterre) statt.

Nein zur Fusion von Wädenswil, Schönenberg und Hütten

Die finanzielle Berechnung der Fusion stützt sich lediglich auf eine von der Legislativen unkontrollierte Modellrechnung basierend auf den Zahlen 2015.

Quelle: Modellrechnung Gerber, der Stadt Wädenswil vom 1.12.2016

Diese Modellrechnung besagt, dass die Kosten in Wädenswil pro Einwohner nach der Fusion leicht sinken, für die Einwohner von Hütten deutlich sinken und für die Einwohner von Schönenberg um knapp 10% steigen. Dort werden die Steuern zwar um einige Prozentpunkte sinken, die Gebühren erhöhen sich aber deutlich. Dies obwohl gemäss der Modellrechnung, über CHF 4 Mio. / Jahr an Synergien erzielt werden sollen. Diese Einsparungen werden gemäss Weisung des Stadtrates der Stadt Wädenswil unter anderem bei der Schule erzielt. Pro Schüler werden ca. CHF 80.- / Jahr eingespart. Das tönt nach wenig ergibt aber für die ganze Schule eine Einsparung von jährlich CHF 146’309.-. Auch bei der Gemeindeverwaltung ist die Einsparung gross, CHF 1,149 Mio. werden jährlich eingespart. Dies wird erreicht, indem für die entstehenden zusätzlichen Verwaltungsaufgaben nur die zusätzlich entstehenden Lohnkosten der Mitarbeiter eingerechnet werden, ohne Fix- oder Gemeinkostenzuschlag. Dies bedeutet, die für den Mehraufwand benötigten Mitarbeiter müssen die bestehende Infrastruktur in Wädenswil nutzen. Auch wenn da noch so viel Reserven vorhanden wären, dann sind das Reserven der Stadt Wädenswil, die aufgelöst und in die Modellrechnung miteinzubeziehen wären.

Die GLP bedauert sehr, dass die Wädenswiler Legislative insbesondere die Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission, diese Modellrechnung nicht überprüft hat. Die durch Skalenerträge zu erzielenden Einsparungen sind nicht nachzuvollziehen. Aber auch unter Annahme die Modellrechnung wäre korrekt, bleibt lediglich für Hütten ein materieller Vorteil. Für Wädenswil wäre die Fusion neutral und für Schönenberg entstünden 10% Mehrkosten pro Einwohner. Da bei einem Nein zur Fusion die Gemeinde Hütten die Leidtragendende wäre, gilt es nach einem Nein eine Lösung mit Hütten zu suchen. Die GLP Wädenswil wird Hand bieten, um die Gemeinde Hütten in ihrer administrativen Arbeit zu gleichen Kosten wie bei einer Fusion zu unterstützen und eine Lösung zu finden, die den Hüttenern ihre Selbstbestimmung lässt zu gleichen Kosten wie für einen Wädenswiler.

Fazit: Die GLP Wädenswil beschliesst ein Nein zur Fusion zwischen Wädenswil, Schönenberg und Hütten, aufgrund fehlender Überprüfung der Modellrechnung und der begründeten Sorge um die korrekte Berechnung dieser Modellrechnung.

 

Mitteilung zur Gemeindratssitzung vom 21.1.2017

Der Gemeinderat ist verpflichtet eine Weisung auf Herz und Nieren zu prüfen und die Stimmbürger sachlich und neutral zu informieren. Gemäss Bezirksrat Horgen hätte die GRPK, die Pflicht, die finanziellen Aspekte der Fusion zu hinterfragen und zwar nebst den Arbeiten der Sachkommission. Die GRPK hat sich grossmehrheitlich gegen eine Prüfung der Modellrechnung ausgesprochen und sich mit einer oberflächlichen Präsentation eines Zusammenzuges der Modellrechnung begnügt. Während die GRPK zweimal pro Jahr zu zweit jede Abteilung der Stadt Wädenswil besucht und die Rechnung und den Voranschlag bis auf jedes Konto prüft, wollte sie dies bei der finanzpolitisch wichtigsten Entscheidung für Wädenswil nicht tun. Die Mehrheit der GRPK stellte sich auf den Standpunkt, die Zahlen des Stadtrates würden sicherlich stimmen. Auch aus dem Bericht und Antrag der Sachkommission geht nicht hervor, ob sie die Modellrechnung auf ihre Richtigkeit geprüft hat. Man muss somit davon ausgehen, dass eine gründliche Prüfung der einzelnen Zahlen ausgeblieben ist. Der Gemeinderat und letztlich der Stimmbürger müssen sich auf die ungeprüften Aussagen des Stadtrates abstützen. Die GLP bedauert dies sehr insbesondere auch deshalb, weil die Modellrechnung zu Besorgnis Anlass gibt.

 

Mit der Fusion werden gemäss Modellrechnung CHF 4,5 Mio. Skalenertrag erzielt. Dies wird erreicht, indem die zusätzlich entstehenden Kosten pro neuem Wädenswiler gerade mal mit CHF 1'496.- geschätzt werden. Zum Vergleich: Ein Einwohner kostet heute (Alt-Wädenswil) im Durchschnitt CHF 7'869.- nach der Fusion (Neu-Wädenswil) nur noch CHF 7'677.-.

Diese Einsparungen werden gemäss Weisung unter anderem bei der Schule erzielt. Pro Schüler wird ca. CHF 80.- / Jahr eingespart. Das klingt nach wenig ergibt aber für die ganze Schule eine Einsparung von jährlich CHF 146’309.-. Das erstaunt. Auch bei der Gemeindeverwaltung ist die Einsparung gross, CHF 1,149 Mio. werden jährlich eingespart. Dies wird erreicht, indem für die entstehenden zusätzlichen Verwaltungsaufgaben nur die entstehenden Lohnkosten der Mitarbeiter eingerechnet werden, ohne Fix- oder Gemeinkostenzuschlag. Dies bedeutet, die für den Mehraufwand benötigten Mitarbeiter müssen die bestehende Infrastruktur nutzen. Auch wenn da noch so viel Reserve vorhanden wäre, dann sind das Reserven, die man in die Rechnung miteinbeziehen müsste.

 

Dies nur zwei von vielen Beispielen, die zeigen, dass eine genaue Prüfung der Modellrechnung, wie es die GRPK jährlich zwei Mal durchführt, ein MUSS gewesen wäre, um den Stimmbürger korrekt zu informieren. Insbesondere, können wir das Ziel «keine Steuererhöhung, wegen der Fusion» so nicht bestätigen.

 

Aufgrund der formellen Mängel und der begründeten Sorge um die korrekte Berechnung der Modellrechnung kann die GLP nicht auf diese Weisung eintreten. Sollte der Gemeinderat auf diese unvollständig geprüfte Weisung eintreten, wird die GLP die Weisung ablehnen

 

Mitteilung zur Gemeindratssitzung vom 5.9.2016

Der Stadtrat beklagt sich, das Kostenwachstum sei nicht beeinflussbar, weil vorwiegend auf die Bereiche Sozialversicherungen und Pflegefinanzierung begründet. Diese Einschätzung teilen wir nicht. Einerseits sind auch diese Kosten durch eine langfristige Planung beeinflussbar, andererseits fand das Kostenwachstum in den Jahren zuvor in der Verwaltung und Staatsbetrieben statt. Bei den Lohnkosten beispielsweise, weigert sich der Stadtrat hartnäckig, der GRPK Einsicht zu gewähren. Er ist aber auch nicht bereit diese selbst ernsthaft anzugehen. Hier fehlt es dem Stadtrat an der nötigen Distanz, um unpopuläre Massnahmen umzusetzen. Stattdessen kürzt man bei sogenannten «Schulreisli-Posten». Besonders augenfällig ist dies bei Planen und Bauen, wo der zuständige Stadtrat trötzelt und die Fasnacht abschaffen möchte.

Die GLP Fraktion unterstützt die Kürzungsanträge der GRPK. Insbesondere bei der Schule hat der Stadtrat die nötigen Änderungen, die das Parlament vor einem Jahr in Auftrag gegeben hat, nicht umgesetzt. Die GLP würde aber Hand bieten, damit der Stadtrat das Budget nachbessern könnte, indem er anstatt bei der Schule in der Verwaltung im Budget 17 die nötigen CHF 0.5 Mio. kürzen könnte. Im Gegenzug erhielte der Stadtrat nochmals ein Jahr Zeit, ein neues Schulkonzept zu erarbeiten. Dazu bräuchte es aber die Mitarbeit des Parlamentes, das das Budget 2017 zurückweisen müsste und die Hilfe des Stadtrates, der im zurückgewiesenen Budget die geforderten Kürzungen umsetzt.

Sollten die anderen Parteien, das Budget hingegen genehmigen, wird die GLP die Kürzungen in der Schule schweren Herzens mittragen. Die Kosten in der Schule haben sich seit 1996 verdoppelt, ohne dass sich die Leistung im gleichen Masse verbesserte. Wir weisen immer wieder darauf hin. Hauptursache für diese Kostensteigerung ortet die GLP in der gescheiterten buchstabengetreuen Umsetzung der integrierten Schule.

Entlassungen sind aber auch mit diesen Kürzungen nicht notwendig, wenn der Stadtrat von seiner jetzigen Schulpolitik abrückt. Wir fordern, dass auch die Fähigkeiten als Einteilungskriterium innerhalb der gesetzlichen Möglichkeiten berücksichtigt werden. So könnte die Stadt Kosten sparen bei gleichbleibender Leistung und die Schulsozialarbeit und die Begabtenförderung in den Unterricht integrieren.

Einzig beim Schwimmunterricht und der Gymivorbereitung werden wir keine Kürzung unterstützen. Beim Schwimmunterricht wäre es als Seegemeinde fahrlässig, diesen zu kürzen. Obwohl wir auch hier schwere Mängel feststellen, können doch nach absolvierter Primarschule in Wädenswil einige Jugendliche nicht schwimmen. Die GLP verlangt vom Stadtrat, dass Schwimmen lernen das oberste Ziel im Schwimmunterricht sein muss. Bei der Gymivorbereitung sehen wir die Notwendigkeit, da sogar gute Schüler die Aufnahmeprüfung offenbar nur mit Vorbereitung bestehen. Zu unserem Leidwesen, werden aber auch Schüler ins Gymnasium «gepusht», die mit dem zweiten Bildungsweg deutlich besser fahren würden. Hier sollte man frühzeitig selektieren.

Die GLP unterstützt den Antrag die Steuern nicht zu erhöhen, solange noch so viel Luft im System ist. Wir müssen die Standortattraktivität laufend verbessern, um den Nachteil zu den anderen Seegemeinden zu verringern.

Mitteilung zur Gemeindratssitzung vom 5.9.2016

Postulat betreffend Schliessung Seeuferweglücke

Auch die GLP begrüsst und schätzt den Seeuferweg zwischen Richterswil und Wädenswil obwohl er sehr aufwändig und teuer gebaut wurde. Die letzte Lücke stellt dabei die grösste Herausforderung dar. Eine Kostenbeteiligung der Stadt Wädenswil unterstützt die GLP nicht. Wir werden das Postulat deshalb nicht überweisen.

Motion betreffend Aufhebung der städtischen Ergänzungszulagen zur kantonalen Beihilfe

Die GLP bekennt sich klar für eine sparsame Finanzpolitik. Dabei sind alle Möglichkeiten zu prüfen. Die örtliche Ergänzungszulage ist ein Zustupf zur eidgenössischen Regelung. Eine Regelung, die den Auftrag hat, in sich zu genügen. Wir können in der Schweiz stolz auf das gut ausgebaute Sozialsystem sein, es fängt jeden auf. Es braucht keine zusätzliche lokale Lösung. Die GLP wird die Motion an den Stadtrat überweisen.

 

Freundliche Grüsse, Pierre Rappazzo, Präsident GLP Wädenswil

Mitteilung der GLP Fraktion zur Gemeinderatssitzung vom 20.6.2016

Rechnung 2015: Die Stadt Wädenswil schliesst mit einem massiven Minus von CHF 6.8 Mio. ab. Tatsächlich ist das Defizit aber 10 Mio. berücksichtigt man die CHF 3 Mio. aus dem Verkauf der «IG Pro Wädenswil» Dieses Defizit ist zwar budgetiert aber deswegen nicht weniger besorgniserregend.

Wir haben in Wädenswil verschiedene Kostentreiber. Die Bürokratie nimmt laufend zu und verursacht höhere Kosten. Informatik, Planen und Bauen, die Schule und das Sozialwesen beinhalten grosse Posten, die zu hinterfragen sind und über die wir uns mittelfristig Gedanken machen müssen, wollen wir uns diese Leisten? Auch die Löhne der Staatsangestellten dürfen kein Tabu mehr sein. Wenn wir weiter so unbedarft haushalten, wie bis anhin, sprechen wir nicht von 1 – 2 % Steuererhöhung, sondern von Steuererhöhungen im 2-stelligen Bereich.

Erschwerend kommt hinzu, dass häufig der Kanton oder der Bund befiehlt und die Gemeinden müssen bezahlen. Hier müssen wir uns in unseren Parteien, in der Gesellschaft und in der Politik für einen Paradigma Wechsel hin zu «wer zahlt befiehlt» einsetzen. Besonders ins Auges stechend sind die Kostensteigerungen in Soziales und Gesundheit. So erhöhten sich die Ergänzungsleistungen fast um 10% auf bereits CHF 11,7 Mio. Das sind 7% des Budgets oder 18% der Steuereinnahmen! Die Kosten für die Krankenpflege betragen CHF 6 Mio., dies sind 9% der Steuereinnahmen. Die Krankenpflegekosten haben sich um 30% erhöht und diese Steigerung dürfte sich in den nächsten Jahren fortsetzen.

Interpellation Rütihof: Die GLP fragte, nach den Kosten eines Rücktritts vom Kauf des Rütihofes aufgrund der veränderten Angebots- und Nachfragelage. Leider wurden diese Fragen nicht beantwortete. Kennt der Stadtrat in Zeiten angespannter Finanzlage den Aufwand nicht?

Der Stadtrat schreibt weiter in seiner Antwort: «Das Ziel, das einheimische Gewerbe in Wädenswil zu halten und neue Firmen anzusiedeln, könnte nicht weiterverfolgt werden. Es müsste mit weiteren Verlusten von Arbeitsplätzen und von Steuereinnahmen juristischer Personen in Wädenswil gerechnet werden»

Woher nimmt der Stadtrat dieses Wissen? Gute Steuerzahler verliert man, wenn man die Rahmenbedingungen verschlechtert. Dies praktiziert der Stadtrat, indem er mit Steuergelder Risiken eingeht, die Private eingehen sollten. Gewerbe verliert man, wenn man Gewerbeland in Wohnzone umzont oder wie in den Ulmer Liegenschaften einen weiteren Detailhändler zulässt, anstatt frühzeitig wie von uns mehrfach gefordert, via Gestaltungsplan dies verhindert. Auch im Dorf wird immer wieder versucht Industriezone und Gewerbezone in Wohnzone umzuzonen. Damit vernichtet man Gewerbe in Wädenswil. Wir sind nicht gegen Umzonungen, aber wenn dann richtig. Bei der Umzonung soll deutlich aufgezont werden und dieser Mehrwert für den Eigentümer soll mit der Auflage gleichviel oder mehr Gewerbefläche zu schaffen, versehen werden. Man verliert aber kein Gewerbe, wenn der Staat bestehendes Gewerbeland nicht entwickelt. Insbesondere dann nicht, wenn es teurer wird, als wenn es Private täten.

Die Stadt ist eine Gewerbebank

Mitteilung zur Gemeinderatssitzung vom 18.1.2016: Mit dem Gestaltungsplan „Werkstadt Zürisee“ ist ein weiterer Meilenstein erreicht, um in Wädenswil Arbeitsplätze zu schaffen und das lokale Gewerbe zu unterstützen. Mit viel Engagement stürzt sich die Behörde und Verwaltung in die Detailarbeit und versucht über die Medien den Steuerzahler bei Laune zu halten. Wir wollen dabei gar nicht wissen, wieviele Verwaltungsstunden, die auf keiner Rechnung stehen, für dieses Projekt bereits geleistet wurden. Gewiss ist es so, dass Chancen zerstört werden wer jedes Risiko ausschalten will. Nur werden wir den Eindruck nicht los, dass in der Euphorie die Mahnfinger geflissentlich übersehen werden. Immerhin haben 44% der Stimmbürger sich von dieser Idee, die vorerst einmal Kosten von Fr. 30‘000‘000.- verursachen, nicht anstecken lassen. Und jeder Wädenswiler Haushalt ist an diesem ehrgeizigen Projekt indirekt mit CHF 3‘000.- beteiligt. Bis zum heutigen Zeitpunkt hat die Stadt das Grundstück noch nicht gekauft, sondern sich das Recht gesichert, diese Parzelle zu erwerben. Seit der Volksabstimmung gibt es aber zusätzlichen Gegenwind. Wir haben erfahren, dass die Firma Steiner auf dem ehemaligen „BASF-Areal“ einen Gewerbepark erstellen will und das städtische Projekt so konkurrenzieren wird. Aus diesem Grund hat die GLP die Interpellation eingereicht die die Frage der Finanzierbarkeit hinterfragt.

Obwohl mit dem vorliegenden Gestaltungsplan diverse Chancen für modernere Bauformen verpasst wurden, wird die GLP diesem mehrheitlich zustimmen. Weiter wird die GLP die Mehrheitsanträge der Raumplanungskommission unterstützen. Insbesondere der zwingende Wärmeverbund ist bei einem Bauvorhaben dieser Grössenordnung für eine Stadt, die das Energielabel ernst nimmt ein MUSS. Da die Wärmeverbundlösung deutlich günstiger als individuelle Lösungen ist, wird es für einen gewieften Auftraggeber, für den sich die Stadt ja hält, kein Problem sein, die Anbieter gegeneinander auszuspielen. Die Ausrede die Vertragspartner könnten höhere Preise verlangen ist gar absurd, wäre dies ja dann bei jedem Bauvorhaben der Stadt so, das zwingend umgesetzt werden muss.

Das Postulat der CVP betreffend Aufwandstabilisierung kann abgeschrieben werden. Das Thema bleibt aber aktuell. Das Postulat der Grünen Partei betreffend LEK wird die GLP überweisen.

Freundliche Grüsse, Pierre Rappazzo, Präsident Grünliberale Partei Wädenswil

 

Fraktionserklärung zur Gemeinderatssitzung vom 14.12.2015

Die GLP Fraktion unterstützt alle Kürzungsanträge der GRPK. Die GLP ist zwar unglücklich über die Auswahl der Kürzungen bei der Schule, insbesondere alleine bei der Besoldung der Lehrkräfte anzusetzen fällt der GLP schwer. Eigentlich würden wir lieber bei allen Posten gleich  viel kürzen und verlangen, die Schule professioneller zu führen und zu kontrollieren. Heute herrscht eine Laissez fair Mentalität, die zu erhöhten Kosten und tieferer Leistung führt. Alleine die Kosten pro Schüler haben sich in Wädenswil in den letzten 20 Jahren von CHF 678.- (1996) zu 1362.- (2014)verdoppelt, ohne dass eine merkliche Leistungsverbesserung stattfand.

Eine Reduktion der Kosten ist durch eine professionelle Organisation der Pensenvergabe und einen Abbau unnötiger Administration und Bürokratie möglich. Heute entscheiden beispielsweise Lehrer über die Zuweisung von Schülern zu Sondermassnahmen. Alleine durch die Trennung dieser Aufgabe, könnte viel gespart werden, ohne dass ein Leistungsabbau stattfindet. Auch bei der Wahl und der Führung des Schulpsychologen lassen sich ohne Leistungsabbau Kosten einsparen. Auch die übereifrige Umsetzung der integrativen Schule erachten wir als  falsch. Zitat aus einem Leserbrief der Zürichseezeitung vom 20.11.15 von Martin Käterborn Stäfa, Mitglied der Schulpflege: „Wenn ein klassisch körperlich behindertes Kind in einer Regelklasse unterrichtet wird, dann kann das für alle eine wertvolle Erfahrung sein. So weit, so gut. Was Söldi ausblendet, ist die aktuelle Realität in vielen Klassen. Es geht eben nicht nur um die körperlich behinderten Kinder. Es gibt die krass verhaltensauffälligen, die unreifen, die überforderten, die wenig intelligenten und diejenigen, die unter dem Druck des Elternhauses leiden. Und nun erreichen uns auch noch wöchentlich syrische Flüchtlingskinder. All diese Kinder müssen auch in der Regelklasse integriert werden. Meistens gepaart mit einem vom Schulpsychologen vorgegebenen Therapiecocktail. Wer da glaubt, dass einer Lehrperson mit den paar wenigen IF-Lektionen wirklich geholfen werden kann, lebt hinter dem Mond und hat keine Ahnung, was in der Volksschule abgeht. Wer am Schluss effektiv unter die Räder kommt, ist das breite Klassenmittelfeld. Irgendwann reicht dann die Zeit der Lehrpersonen eben nicht mehr für alle. Fakt ist, dass der Grundsatz der strikten Integration ein Schönwetterkonzept ist, das heute in weiten Teilen nicht die gewünschten Ziele erreicht hat, zusätzlich aber einen Blumenstrauss von neuen Problemen und Kosten geschaffen hat. Die Zahl der therapierten und sonderbehandelten Kinder explodiert. Was nicht sein darf, wird totgeschwiegen. Und so bastelt das Volksschulamt munter weiter, gibt hie und da eine nutzlose Studie in Auftrag und die vielen lokalen Schulleiter, Lehrpersonen und Schulpflegen jonglieren sich, so gut es geht, durch den Alltag. Ich bin der Meinung, dass es sinnvoll wäre, wieder über den konsequenten Einsatz von Sonderklassen, Integrations- und Kleinklassen nachzudenken. Die Allmacht der Schulpsychologen muss begrenzt werden und mit den Eltern muss grundsätzlich ehrlicher und direkter kommuniziert werden. Das würde wieder klare Verhältnisse und ein Grundmass an Ordnung schaffen.“

Dieser Leserbrief trifft den Nagel auf den Kopf. Wir sollten unserem Schulpräsidenten den Auftrag geben, den Lehrplan 21 sowie das Volkschulgesetz so gut es geht in diesem Sinne auszulegen. Damit hätten wir mehrere Fliegen auf einen Streich erledigt, die Schule wird effizienter, die Bürokratie abgebaut, die Lehrkräfte sind motivierter die Leistungen der Schüler wird besser.

Die GLP hat auch dieses Jahr bei der Budgetberatung auf das immense Wachstum der Verwaltung und deren Lohnkosten in den letzten 10 Jahren hingewiesen. Wir werden nicht umhin kommen, sämtliche Leistungen und insbesondere die Löhne in der Verwaltung zu überprüfen. Der Stadtrat habe dies anlässlich einer Klausur gemacht, offensichtlich mit mässigem Erfolg. Wädenswil benötigt eine Auslegeordnung, welche Leistungen wieviel kosten, welche Mitarbeiter welche Leistungen erbringen und welches Salär sie dafür erhalten. Diese Auslegeordnung kann nur von Extern kommen. Es braucht dabei keine kostspielige Beratungsfirma. Mit der ZHAW an unserem Standort haben wir eine Hochschule, die bewährte Analyse Methoden wie Administrative Wertanalyse an einem ihrer drei Standorte gerne umsetzen wird. Die GLP ist überzeugt, dass die Personalkosten um 20% gesenkt werden können ohne die Leistungen anzutasten. Alleine damit die Lohn- und Arbeitsbedingen an den freien Markt anzupassen. Dies wird schmerzen. Besonders die Lohnkosten haben nicht Schritt gehalten mit der Privatwirtschaft. In Zeiten von negativer Inflation ist die Erhöhung der Lohnsumme für die GLP nicht nachvollziehbar.  

Führen wir diese Auslegeordnung mit anschliessende Kürzung der Löhne und Streichung von unnötigen Leistungen insbesondere der Bürokratie und Administration nicht durch, werden wir wie andere Gemeinden im Bezirk um eine satte Steuererhöhung nicht herumkommen.

Freundliche Grüsse, Pierre Rappazzo, Präsident Grünliberale Partei Wädenswil

 

JA, zum offenen Gerbeplatz leider an der Urne abgelehnt worden

 

Die Volksinitiative Ja zum offenen Gerbeplatz ist mit 718 Unterschriften zustande gekommen, wurde vom Wädenswiler Stimmvolk leider abgelehnt. Dies aufgrund von Versprechungen derjenigen, die den Gerbeplatz durch  eine Überbauung erhalten wollen. Ein leider aussichtsloses Unterfangen, wie wir dereinst bei der Präsentation des entsprechenden Gestaltungsplans feststellen wollen. Wir werden dann auf die gemachten insbesondere visuellen Versprechen hinweisen.

Sehen Sie mehr Informationen unter Initiative Gerbeplatz

 

Archiv

Das Wädenswiler Stimmvolk hat dem Kauf des Areals Rütihof durch die Stadt für CHF 22,8 Mio. zugestimmt

Die GLP lehnte diese Vorlage deutlich ab, weil es nicht Aufgabe der Behörde ist, Bauland zu entwickeln. Die Stadt wird dabei einen Verlust in Millionen Höhe einfahren. Da die Beträge in den allgemeinen Kosten der Stadt versickern, wird das Stimmvolk dies leider aber nie erfahren. weiterlesen

 

 

 

AnhangGröße
Protokoll- GLPW-GV-18-06-2015.pdf237.46 KB

Grünliberale Partei Wädenswil
c/o
Pierre Rappazzo
Gartenstrasse 9
8820 Waedenswil
G: +41 44 722 29 49