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WÄDENSWIL  
 

Gemeinderatssitzung 25.3.13

Medienmitteilung zur Gemeinderatssitzung vom 25.3.13

Zu einigen wichtigen Themen der reich befrachteten GR-Sitzung vom 25.3.2013 nimmt die GLP wie folgt Stellung:

Die Weisung 24 (Finanzierung der Sanierung Fussballanlage Beichlen) soll in dieser Form zurückgewiesen werden. Die Sanierung wird v.a. unter dem Aspekt der Jugendförderung betrachtet. Deshalb soll vor Eintreten auf die Vorlage ein ausgereiftes Jugendförderungskonzept vorgelegt wird, welches alle Vereine gleich behandelt. Es geht dabei keinesfalls um blindwütiges Sparen, denn eine durchdachte Jugendförderung muss sich eine Stadt wie Wädenswil auch etwas kosten lassen. Als Beispiele von effizienter Jugendförderung sind der Fussballclub mit über 400 Jugendlichen zu nennen, aber auch Jubla/Cevi/Pfadi, welche ebenfalls über 300 Jugendliche betreuen, nicht zu vergessen sind Turnvereine, Tennisclubs oder der Ruderclub, welche zusammen ebenfalls mehrere hundert Jugendliche fördern. Allen diesen Vereinen, und weiteren nicht genannten, soll pro betreutem Jugendlichen grundsätzlich die gleiche finanzielle Unterstützung aus der Stadtkasse zukommen.

Die Beantwortung der Interpellation der CVP-Fraktion, vom 19. September 2012, betreffend weiterem Vorgehen bei der Zentrumsplanung zeigt, dass man für teures Geld bereits bei der Detailplanung angekommen ist. Dabei fehlt der Stadt Wädenswil noch immer das grundlegende Konzept einer Stadtentwicklung, es sei denn man basiert auf dem inzwischen nahezu 50 jährigen Konzept des damaligen Gemeinderates unter der Leitung von Fritz Störi. Die glp versteht nicht, weshalb sich die Stadtregierung nicht mit einer breit abgestützten Planungsgruppe, bestehend aus Bevölkerung, Grundeigentümern und Städteplanern zusammensetzt, um vorzuschlagen, wo und wie sich unsere Stadt entwickeln soll.

Grosses Erstaunen löste die Beantwortung des BFPW-Postulates im Zusammenhang mit energetischen Sanierungen/Renovationen in städtischen Liegenschaften. Immerhin 2 ½ Jahre wurden benötigt, um eine episch breitgewalzte, insgesamt aber eher nichtssagende Antwort zu finden, welche irgendwo neben der Frage anzusiedeln ist. Erfragt wurde nämlich nur eine einfache Matrix.  

  

Weiter nehmen wir zu folgenden Traktanden Stellung:

 

11. Postulat der FDP-Fraktion, betreffend Strandbad Rietliau; Begründung Postulat

Die GLP Wädenswil begrüsst dieses Postulat, hat sie doch selbst den Stadtrat vor kurzem auf die Missstände im Strandbad Rietliau aufmerksam gemacht. Der zuständige Stadtrat hatte dabei die Nöte der Bevölkerung ins Lächerliche gezogen. Trotzdem nötig ist eine teure und langwierige Umfrage, Analyse und Vergleiche eigentlich nicht. Es reicht, den Wirt auszuwechseln sowie Führung und Kontrolle durch den Stadtrat umzusetzen, anstatt weiterhin "Larifari" mit Steuergelder zu betreiben.

14. Interpellation der SP-Fraktion, vom 12. Februar 2013, betreffend der Förderung von günstigem Wohnraum; Begründung:

Die GLP Wädenswil erachtet die Förderung von Wohnraum für den Mittelstand als erstrebenswerter, als Wohnraum für die untersten Einkommensstufen zu fördern und damit eine noch grössere Sogwirkung auf dieses Segment auszuüben als der städtische Hintergrund ohnehin schon tut.

15. Interpellation der CVP-Fraktion, vom 13. Februar 2013, betreffend Schaffung günstigen Wohnraums; Begründung

Die GLP unterstützt Bestrebungen Wohnraum für den Mittelstand zu schaffen und zu erhalten. Dies geht unserer Ansicht nach gut mit eigenen Liegenschaften und Anreizen für Liegenschaftsbesitzer.

Zu den eigenen Interpellationen nimmt Prof. Dr. Albert A. Stahel im Rat Stellung.


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